Ihre Anzeige hier? Jetzt informieren

Polizei warnt erneut vor dreister Betrugsmasche im Internet

Symbolbild Polizei Düren (Foto: Markus Schnitzler)


Ihre Anzeige hier? Jetzt informieren

Derzeit häufen sich wieder Anzeigen bei der Polizei, bei denen Bürgerinnen und Bürger Opfer von Betrügern im Internet werden und viel Geld verlieren. Im Folgenden schildern wir, wie die Täter beim sogenannten „Anlagebetrug“ vorgehen und erklären, wie Sie sich schützen können.

Das Märchen beginnt meist mit einer Werbeanzeige auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken: „Investieren Sie nur 250 Euro und verdienen Sie Tausende!“ Klingt verlockend? Genau darauf setzen die Betrüger.

Der Ablauf ist fast immer der gleiche: Sie zahlen 250 Euro ein. Kurz darauf meldet sich ein angeblicher „Broker“, der Ihnen begeistert mitteilt, dass Ihr Geld geradezu explodiert ist. Plötzlich zeigt Ihr Online-Konto 5.000, 10.000 oder sogar 20.000 Euro Guthaben an. An dieser Stelle bekommen viele leuchtende Dollarzeichen in den Augen und denken: „Prima, dann lasse ich mir schon mal Geld auszahlen.“

Doch jetzt kommt der eigentliche Trick. Der Broker erklärt freundlich: „Natürlich können Sie sich Ihr Geld auszahlen lassen. Vorher müssen Sie allerdings noch Steuern, Gebühren, Provisionen und Versicherungskosten bezahlen. Überweisen Sie bitte noch einmal 5.000 Euro.“

Wer nun glaubt, dass danach wirklich die Auszahlung erfolgt, erlebt eine böse Überraschung. Denn was statt einer Überweisung nun folgt, sind neue Ausreden, neue Gebühren und neue Forderungen. Am Ende ist das Einzige, was zuverlässig wächst, der Schaden auf dem eigenen Konto.

Merken Sie sich:

– Wer viel Geld bezahlen soll, um an sein eigenes Geld zu kommen, hat es in der Regel bereits mit Betrügern zu tun. – Echte Banken oder seriöse Anlageunternehmen verlangen keine Vorauszahlungen für eine Auszahlung Ihres Guthabens.

Die Polizei rät:

– Seien Sie bei unrealistisch hohen Gewinnversprechen grundsätzlich misstrauisch. – Überweisen Sie niemals weiteres Geld, nur um angebliche Gewinne freizuschalten. – Brechen Sie den Kontakt sofort ab und erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.