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SWD powervolleys Düren: Das erste Viertelfinale hauchdünn gewonnen

SWD powervolleys Düren: Das erste Viertelfinale hauchdünn gewonnen


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Robin Baghdady hatte sein Finger im Spiel, also Düren das Drama des vierten Satz und damit das erste Viertelfinale für sich entscheiden konnte. Foto: jd-photoart.de

In den Playoffs der Volleyball Bundesliga machen die SWD powervolleys Düren den ersten Schritt in Richtung Halbfinale. In einem dramatischen Spiel vor ausverkaufter Arena Kreis Düren schlagen sie die Helios Grizzlys Giesen 3:1. 25:19, 20:25, 25:23, 34:32 lauteten die Satzergebnisse, die klar machen, was in der Arena passiert war. In einem Drama sondergleichen, vor allem im vierten Satz, hatte Düren das bessere Ende für sich.

Robin Baghdady hält durch

Düren hat jetzt die Chance, das Halbfinale mit einem Sieg bei den Grizzlys am kommenden Samstag klarzumachen. Gewinnt Giesen, dann sehen sich beide Teams zur Entscheidung am Mittwoch drauf in Düren wieder.
Mann des Spiels war Robin Baghdady, der im vierten Satz nicht nur zum 32:31 blockte, sondern kurze Zeit später den Sieg mit einem Ass sicherte. Bemerkenswert: Der Angreifer spielte die Partie ab dem dritten Satz mit Rückenproblemen und musste durchhalten. Denn Düren hat verletzungsbedingt aktuell nur zwei etatmäßige Außenangreifer für zwei Positionen auf dem Feld. „Das war enorm wichtig, dass Robin sich durchgebissen hat“, lobte Trainer Christophe Achten. „Gott sei Dank konnten wir den vierten Satz zweimal gewinnen.“ Damit spielte er auf den Ball beim Spielstand 27:26 für Düren an. Der Giesener Angriff landete im Aus, das Schiedsgericht pfiff die Partie unter dem Dürener Jubel ab. Aber die Grizzlys protestierten und hatten Recht: Düren hatte einen Aufstellungsfehler produziert und war danach kurz konsterniert. Denn Giesen machte den nächsten Punkt und hatte Satzball zum Tiebreak. Der kam aber nicht, wegen der wichtigsten beiden Punkte, die Robin Baghdady machte.

„Wir sind noch nicht da“

Motivation satt: Dürens Spieler um Libero Troy Gooch pushen sich zum Sieg gegen die Helios Grizzlys Giesen. Foto: jd-photoart.de

„Ich bin stolz, dass wir nach dieser schweren Situation im vierten Satz doch noch gewonnen haben“, kommentierte Christophe Achten. „Aber wir sind noch nicht da.“ Damit spielte er auf das Halbfinale an und auch auf die Spielweise seines Teams. Das hatte sich im Vergleich zu den vergangenen Wochen gesteigert und spielte vor allem im Angriff stabil. Deswegen konnte Düren die Grizzlys schlagen. Vor allem Ryan Poole in den entscheidenden Momenten des dritten Satzes zur Stelle und wichtige Gegenangriffe setzte. So konnten die SWD powervolleys den Durchgang und letztlich auch das Spiel gewinnen, obwohl die Grizzlys besser aufschlugen und blockten.
Lediglich im ersten Satz waren die SWD powervolleys in Aufschlag und Block besser, danach hatten die Grizzlys in diesen Elementen die Nase vorn. Düren konnte trotzdem gewinnen, weil Ryan Poole in Satz drei zur Stelle war und Robin Baghdady im Finale des vierten Satzes ausgerechnet mit den Stärken der Grizzlys punktete: im Block und Aufschlag.