Am Mittwochmorgen (22.04.2026) gelang es bislang unbekannten Tätern, einen 89-jährigen Rentner telefonisch zu überrumpeln und ihn unter einem Vorwand zur Übergabe eines fünfstelligen Geldbetrages zu überreden.
Gegen 10:15 Uhr kontaktierten die Betrüger unter der Angabe Polizisten zu sein, den 89-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet Düren. Sie gaben an, dass die Stieftochter des Rentners an einem schweren Verkehrsunfall beteiligt gewesen sei. Für die nun dringend erforderliche Notoperation benötige man umgehend eine hohe Geldsumme. Diese würde bei dem Geschädigten zuhause abgeholt werden. Von der Situation überrumpelt, gab der Rentner an, einen fünfstelligen Geldbetrag im Hause zu haben und diesen übergeben könne. Noch während des Telefonates erschien eine als „Thomas“ angekündigte Person an der Wohnungstür des Geschädigten in der Tivolistraße und übernahm das zugesagte Geld. Diese Person wird als männlich, ca. 30 Jahre alt, ungefähr 165cm groß, mit braunen Haaren und Bart beschrieben. Die Person trug eine Kappe. Zudem sei auffällig gewesen, dass sowohl das Telefonat als auch das kurze Übergabegespräch in russischer Sprache geführt wurden.
Die Polizei bittet um Hinweise und warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Hemmungslosigkeit und der kriminellen Kreativität der Täter. Es wird in diesem Zusammenhang nochmals darauf hingewiesen, dass die Polizei am Telefon niemals Bargeld oder Wertgegenstände fordert. Betrüger setzen ihre Opfer häufig unter Druck und schildern angebliche Notlagen von Angehörigen. In solchen Situationen sollten Betroffene misstrauisch sein, das Gespräch beenden und selbst Kontakt zu Angehörigen oder der Polizei aufnehmen. Geld oder Wertsachen sollten grundsätzlich nicht an unbekannte Personen übergeben werden.





Symbolbild Polizei Düren (Foto: