Ausschuss für mittlere Städte des Deutschen Städtetages tagte in Düren

Gruppenfoto der Tagungsteilnehmer auf der Rathaustreppe.


Düren. Nach 2006 und 2010 tagte der Ausschuss für mittlere Städte des Deutschen Städtetages jetzt zum dritten Mal während der Amtszeit von Bürgermeister Paul Larue in der Stadt Düren. Fast 30 Stadtoberhäupter von Kommunen aus zwölf Bundesländern sowie Vertreterinnen und Vertreter des Städtetages diskutierten in der insgesamt 99. Sitzung des Ausschusses im Dürener Rathaus über aktuelle Themen wie die Neuordnung der Grundsteuer, den Ausbau der Kinderbetreuung ab dem Grundschulalter oder die Zukunft der Straßenausbaubeiträge.

Dürens Bürgermeister Paul Larue war dabei gleich in zweifacher Hinsicht gefordert: Zum einen als Gastgeber und zum anderen als Vorsitzender des Ausschusses. „Die Städte müssen handlungsfähig bleiben, denn sie erbringen einen Großteil der Leistungen zur Daseinsfürsorge für die Bürgerinnen und Bürger. Für uns ist es wichtig, dass sich auch die Städte unter 100.000 Einwohnern bei wichtigen Themen positionieren und ihre Interessen im Deutschen Städtetag als Interessenverband aller Städte in Deutschland vertreten“, sagte der Bürgermeister zum Ende der Tagung.

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, machte unter anderem auf die Bedeutung der Grundsteuer für die kommunale Infrastruktur aufmerksam: „Mit der Grundsteuer werden Eigentümer und Mieter an den Kosten der Infrastruktur beteiligt, die eine Kommune zur Verfügung stellt, also zum Beispiel Schulen, Straßen, Schwimmbäder. Sie ist eine der wichtigsten kommunalen Steuerquellen. Bis Ende 2019 müssen Bund und Länder die Grundsteuer neu regeln, weil sie in der bisherigen Form unvereinbar mit dem Grundgesetz ist. Die Zeit drängt und die Reform darf nicht scheitern!“