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Ausbildung, Familie und Pandemie

AnästhesieAusbildung, Familie und Pandemie


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Gefeiert wurden die neuen Altenpflegerinnen im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren an der Schulstraße. Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums, erinnerte daran, dass deren Ausbildung im Evangelischen Fachseminar für Altenpflege der Arbeitsmarktförderungsgesellschaft low-tec begonnen hatte. „Es ist vor allem ein Verdienst der Kolleginnen und Kollegen der low-tec, dass Sie heute Ihren Erfolg feiern können.“ Das Bildungszentrum habe die Ausbildungsverantwortung erst im Oktober letzten Jahres übernommen, sagte er im Beisein von Angehörigen der Lernenden. Zum damaligen Zeitpunkt hatte das Krankenhaus sämtliche Altenpflege-Ausbildungsplätze der low-tec übernommen und in seine Pflegeschule integriert.

Mit der Teilzeitausbildung hatten auch die Lehrenden das Krankenhauses Düren bereits ausreichend Erfahrung. Heinz Lönneßen rief in Erinnerung, dass die low-tec und das Krankenhaus Düren 2010 die ersten Unternehmen waren, die das Potenzial der Teilzeitausbildung für die Pflege erkannt haben. Gemeinsam mit Kursleiterin Esther Striegnitz blickte er auch zurück auf die schwierigen Lern- und Arbeitsbedingungen in der Covid-19-Pandemie. Homeschooling und Kinderbetreuung habe die Teilnehmerinnen oft an ihre Grenzen geführt. Dabei mussten gerade in der Frühphase der Pandemie Strategien zum Umgang mit eigenen Ängsten vor Infektion und Erkrankung gefunden werden. „Sie haben einen unschätzbaren Dienst geleistet,“ betonte Esther Striegnitz.

Den Prüfungsvorsitz hatte im Auftrag der Bezirksregierung Köln Imke Kromer. Sie gehörte zu den ersten Gratulanten und überreichte die Prüfungszeugnisse an Aneta Biskup, Jennifer Bohlen, Ã-zlem Demirtas, Nathalie Krauthausen, Pia Macherei, Anita Osmani, Mandy Katharina Steven, Nicole Unger, Sarah Birgit Werts und Sarah Christina Wiedenbeck.