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SWD powervolleys Düren: Björn Andrae bleibt am Ball

Hoch motiviert in die neue Saison: Björn Andrae verlängert in Düren. Foto: powervolleys/Duda


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Hoch motiviert in die neue Saison: Björn Andrae verlängert in Düren. Foto: powervolleys/Duda

Der Kader des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren ist komplett: Zum guten Schluss verlängert Björn Andrae seinen Vertrag in Düren um ein weiteres Jahr. Somit könnte die Schlagzeile auch lauten: Die Legende bleibt. Denn Andrae, 41 Jahre jung, langjähriger Kapitän der Nationalmannschaft, einer der erfolgreichsten deutschen Volleyballer überhaupt und amtierender Volleyballer des Jahres, ist eine Legende. Das hört der Außenangreifer aber nicht gerne. „Ich bin Spieler in Düren“, sagt er vor seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining.

„Wir haben so viel Potenzial“

Trainer Rafał Murczkiewicz begrüßt Andraes Rückkehr. „Er kann unserem Team immer noch so viel geben: als Führungsspieler auf und neben dem Feld. Die jungen Spieler schauen zu ihm auf. Björn gibt seinen Mitspielern Sicherheit. Und er ist einfach ein guter Typ.“ Der gute Typ hat ehrgeizige Ziele mit dem Team, das im Vergleich zur vergangenen Saison kaum verändert ist. „Wir haben so viel Potenzial in der Mannschaft. Die älteren Spieler halten ihr Niveau und die jungen werden immer besser. Da geht was“, sagt der gebürtige Berliner.
Björn Andrae blickt auf deutlich über 20 Jahre als Profivolleyballer zurück und hat in den stärksten Ligen der Welt gespielt. In Düren will er etwas gefunden haben, das ihn motiviert, weiter zu machen. „Diese Mannschaft mit ihren Charakteren ist schon sehr einmalig. Ich habe einfach Lust, weiter ein Teil davon zu sein. Wäre dieses Team nicht so speziell, hätte ich vielleicht schon Schluss gemacht.“ Weiter machen will er nicht nur als weises Oberhaupt und Ratgeber. „Ich helfe den jungen Spielern gerne. Aber ich habe deswegen nicht vor, ihnen den Platz auf dem Spielfeld zu überlassen. Da will ich stehen.“

Fit und motiviert

Körperlich fühlt sich Andrae nach eigenen Angaben fit. In der vergangenen Saison habe er Pech gehabt, dass er sich in der Phase mit den meisten Spielen einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Danach sei ausgerechnet direkt vor den Playoffs das Coronavirus durch die Mannschaft gegangen. „Das war wirklich schade. Deswegen wollen wir jetzt zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Ich bin jedenfalls hoch motiviert.“

Der Kader für die Saison 2022/23: Ivan Batanov (Libero), Eric Burggräf, Tomas Kocian-Falkenbach (Zuspiel), Filip John, Sebastian Gevert (Diagonal), Marcin Ernastowicz, Erik Röhrs, Tobias Brand, Björn Andrae (Außenangriff), Michael Andrei, David Pettersson, Luuc van der Ent, Melf Urban (Mittelblock), Rafał Murczkiewicz (Trainer)