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SWD powervolleys Düren: Doppelte Mission erfüllt

Teamwork: Ryan Poole (l.) und Troy Gooch verarbeiten einen Aufschlag des VCO. Foto: jd-photoart.de


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Teamwork: Ryan Poole (l.) und Troy Gooch verarbeiten einen Aufschlag des VCO. Foto: jd-photoart.de

 

In der Volleyball Bundesliga haben die SWD powervolleys Düren das Ziel des Wochenendes erreicht: Mit zwei Heimsiegen am Samstag gegen den SV Warnemünde und am Sonntag gegen den VC Olympia Berlin festigt das Team von Trainer Christophe Achten Platz drei, nur einen Zähler hinter Lüneburg und Berlin. Nach dem 3:0 gegen Warnemünde folgte am Sonntag ein 3:0 gegen das Nachwuchsteam des VC Olympia. 25:17, 25:9, 25:18 lauteten die Satzergebnisse.

Viel Spielpraxis am Wochenende

„Wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben, nämlich sechs Punkte holen“, sagte Trainer Christophe Achten. „Wir konnten vielen Spielern, die zuletzt nicht so viel Einsatzzeit hatten, Spielpraxis geben. Das ist wichtig, weil wir jeden brauchen, wenn die Spiele immer wichtiger werden.“

Die Spitzengruppe schrumpft

Das Wochenende hat in der Spitzengruppe der Bundesliga etwas verändert. Mit der Heimniederlage am Sonntag gegen den VfB Friedrichshafen verlieren die Helios Grizzlys Giesen den Anschluss an die Top vier. Der VfB als Vierter bleibt weiter in Reichweite. Die SWD powervolleys dagegen sitzen dem punktgleichen Führungsduo aus Lüneburg und Berlin im Nacken.

Bälle für die Galerie

Bis zum 9:9 im ersten Satz gegen den VC Olympia hatte Düren abwartend agiert, während der VCO mutig mitspielte. Dann verschärfte Düren in der Abwehr, Sjors Tijhuis und Ryan Poole nutzten die Gegenangriffe und der Gastgeber zog weg. Zum 17:11 bot das Team etwas für Volleyball-Ästheten: Gregor Pernus, der eigentliche Zuspieler, musste in der Abwehr den ersten Ball berühren. Angreifer Ryan Poole übernahm die Aufgabe als fachfremder Spielmacher und spielte nicht einfach, sondern einen der schweren Bälle im Volleyball. Er legte kurz auf Mittelblocker Petteri Tyynismaa auf, der dankend vollstreckte. Beim Block von Philipp Lauter zum 23:15 war der Satz längst entschieden.

Ein Lauter-Block

Lauter-Block war ein gutes Stichwort. Ein solcher stand auch früh im zweiten Satz im Spielbericht. Ebenso wie ein Gegenangriff von Sjors Tijhuis und ein Ass von Ryan Poole zum 7:2. Nach einem Angriffsfehler der Gäste folgte das nächste Poole-Ass zum 9:2. Jetzt legte Düren nach, diesmal inspiriert von Petteri Tyynismaa. Der Finne variierte seine Aufschläge stark, hebelte das Berliner Spiel dreimal aus. Das führte zu einem Block von Gregor Pernus, einem Gegenangriff von Sjors Tijhuis und einem Ball, den Petteri Tyynismaa sehenswert verteidigte und für Zac Hutcheson vorbereitete, der zum 14:3 einschlug. Nach dem Ass von Zac Hutcheson zum 17:5 war unstrittig, wer diesen Satz gewinnen würde.

Doppelt gepasst

Die Dürener Dominanz hielt nach der Satzpause an. Petteri Tyynismaa blockte zum 3:1, Ryan Poole verwertete anschließend einen Gegenangriff zum 4:1. Zum 14:8 griff der Finne erneut im Block zu. Ansonsten plätscherte die Partie vor sich hin, weil Düren nicht mehr tat als es musste. Einen Ball für die Galerie gab es zum 21:14. Ryan Poole hätte einen Berliner Ball direkt ins gegnerische Feld stopfen können. Aber er drehte sich schnell und passte den Ball über die ganze Feldbreite auf Sjors Tijhuis, der auch hätte frei einschlagen können und es nicht tat, sondern erneut zurück zu Poole passte, der das Spielgerät dann ins Feld legte. Alle lächelten aufgrund des Punktes, sogar der Gegner.