Düren. In der ersten Herbstferienwoche wurde es auf dem städtischen Abenteuerspielplatz ganz schön gruselig: Beim dritten Theaterprojekt in diesem Jahr tauchten 15 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren fünf Tage lang in die Welt der Geister, Hexen und Spukgeschichten ein. Gemeinsam wurde gespielt, gesungen, geprobt und natürlich jede Menge gelacht.
Von 10 Uhr bis 16 Uhr verwandelte sich der Platz in eine kreative Theaterbühne. Begleitet wurden die Kinder von den Theaterpädagoginnen Britta Sensenschmidt und Nele Beckmann, die mit viel Engagement und Ideenreichtum für eine abwechslungsreiche Ferienwoche sorgten.
Das für die Kinder kostenfreie Theaterprojekt wurde durch Landesmittel des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht. Ein wichtiges Anliegen des Projekts ist es, ausdrücklich auch Kinder mit Migrations- und Fluchtgeschichte zu erreichen und ihnen unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familie die Teilnahme zu ermöglichen.
Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Mittagessen, das von der Seniorenresidenz Burg Binsfeld frisch zubereitet und geliefert wurde. Dafür gilt der Seniorenresidenz und deren Leitung Andreas Giesen ein ganz herzlicher Dank. Die Essensspende war eine wertvolle Unterstützung und trug dazu bei, dass die Kinder gestärkt und voller Energie in ihr tägliches Theaterabenteuer starten konnten.
Das Theaterprojekt ist Teil einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Verein „LAG Spiel und Theater NRW e. V.“, bei dem die beiden Theaterpädagoginnen tätig sind.
Schon in den Sommerferien hatten zwei weitere Theaterprojekte auf dem Abenteuerspielplatz stattgefunden, finanziert sowohl aus Landesmitteln als auch über den Kulturrucksack NRW. Auch in den Osterferien gab es ein entsprechendes Angebot an der städtischen Grundschule Paul-Gerhardt-Schule. Ergänzt wird die Zusammenarbeit durch drei eintägige Demokratie-Workshops, die in der vergangenen Woche an Grundschulen in Düren Süd-Ost durchgeführt wurden.










Symbolbild Haus der Stadt Südseite (Foto: