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Alkohol am Steuer: Totalschaden und schwer verletzt


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Zur lebensgefährlichen Zeitbombe mutierte in der Nacht zum Sonntag eine junge Fahranfängerin, die sich trotz des Konsums von Alkohol ans Steuer ihres Wagens gesetzt hatte.

Als sich die jetzt auch strafrechtlich beschuldigte 19-Jährige aus Düren gegen 02:20 Uhr mit ihrem Wagen von Düren aus auf den Weg nach Nideggen machte, hätte dies durchaus ihre letzte Fahrt gewesen sein können.

Offensichtlich war die erst seit 7 Monaten im Besitz einer Fahrerlaubnis befindliche Heranwachsende nicht reif genug, das Auto stehen zu lassen, obwohl sie vorher dem Alkohol zugesprochen hatte. So endete ihre Fahrt in einem vom Schicksal noch gnädig veranstalteten Fiasko, das sie dank der Sicherheitseinrichtungen ihres Autos schwer verletzt überlebte.

Unbeteiligte Zeugen fanden die 19-Jährige gegen 02:30 Uhr kurz vor der Ortslage Thum abseits der Straße. Dort hing die junge Frau in ihrem auf dem Dach liegenden Pkw, der zuvor ausgangs einer Linkskurve von der Straße abgekommen war und sich mehrfach überschlagen hatte. Die hinzu gerufenen Feuerwehrleute mehrerer Löschgruppen mussten die eingeklemmte Verletzte aufwändig aus ihrem Fahrzeug befreien, bevor der Rettungsdienst sie zur weiteren stationären Behandlung mit in ein Krankenhaus nehmen konnte.

Am Auto entstand Totalschaden; ein Abschleppunternehmen holten das havarierte Vehikel später von der Unfallstelle.

Die 19-Jährige stand erkennbar unter Alkoholeinwirkung. Ein nach Abschluss der ersten ärztlichen Behandlungen bei ihr durchgeführter Alkoholtest ergab mehr als zwei Stunden nach dem Alleinunfall immer noch über 1,1 Promille (in der Atemluft). Die Polizei stellte den Führerschein sicher und leitete ein Strafverfahren ein.

Jeder, der sich berauscht ans Steuer eines Fahrzeugs setzt, wird zum unkalkulierbaren Risiko; nicht nur für sich selbst!

Die Ermittlungen gegen die 19-Jährige dauern an.