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Betrug durch falschen Kriminalpolizeibeamten

Symbolbild Polizei Kreuzau (Foto: Markus Schnitzler)


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Am Montag (01.06.2026) wurde eine Seniorin Opfer eines Betrugs durch falsche Polizeibeamte. Die Polizei sucht Zeugen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Die Seniorin erhielt am Montag einen Anruf über ihr Festnetztelefon. Eine männliche Person gab sich am Telefon als „Kripo“-Beamter aus. Im Gespräch wurde der Seniorin erklärt, dass es in ihrem Ort vermehrt zu Wohnungseinbrüchen gekommen sei. Man habe nun einen Zettel der Einbrecher gefunden und ihr Name würde draufstehen. Die „Kriminalpolizei“ gehe davon aus, dass in nächster Zeit eingebrochen wird. Der Betrüger forderte die Seniorin, auf ihre Bankkarte vor ihre Haustür zu legen. Polizeibeamten kämen dann vorbei, um diese in Verwahrung zu nehmen und zu schützen.

Die Kreuzauerin kam der Aufforderung nach und legte ihre Bankkarte in einem Umschlag vor ihre Haustür in der Seestraße. Zwischen 18:00 Uhr am Montag und 11:00 Uhr am Dienstag (02.06.2026) wurde die Bankkarte durch unbekannte Täter abgeholt. Die Seniorin informierte am Dienstag ihren Sohn, der umgehend die Polizei verständigte. Die Bankkarte wurde sofort gesperrt, sodass nach aktuellem Stand kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Polizei bittet Zeugen, die in dem obengenannten Zeitraum verdächtigen Beobachtungen in der Seestraße gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 zu melden.

Auch wenn in diesem Fall kein Vermögensschaden eingetreten ist, warnt die Polizei eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

– Die Polizei ruft Sie niemals mit der Notrufnummer 110 an. Lassen Sie sich den Namen geben, legen Sie auf und rufen Sie selbst bei Ihrer örtlichen Polizeibehörde zurück. Nutzen Sie dafür niemals die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer manuell.

– Geben Sie niemals telefonisch Auskünfte über Bargeld, Schmuck, Wertsachen oder Kontodaten.

– Die Polizei fordert niemals dazu auf, Geld, Bankkarten oder Wertsachen zur „Aufbewahrung“ zu übergeben oder zu hinterlegen.

– Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit – sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen.

– Wenn ein angeblicher Polizist vor Ihrer Tür steht: Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel die Polizei unter der echten 110 an.

– Warnen Sie bitte auch ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor dieser Betrugsmasche!