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Grenzüberschreitender Kontrolleinsatz: Polizei Düren stellt zahlreiche Verstöße fest

Symbolbild Polizei Düren (Foto: Markus Schnitzler)


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Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Kontrolleinsatzes der Niederländisch-Belgisch-Deutschen Arbeitsgemeinschaft der Polizei (NeBeDeAgPol) hat die Kreispolizeibehörde Düren am Freitag (09.10.2026) zahlreiche Verkehrsteilnehmende kontrolliert und mehrere Verstöße festgestellt. Ziel des gemeinsamen Einsatzes war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Hauptunfallursachen zu reduzieren und grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen.

Im Kreis Düren kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 78 Fahrzeuge und 89 Personen. Bei fünf Fahrzeugführenden ergaben sich Hinweise auf eine Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Auch ein Verstoß im Zusammenhang mit Alkohol am Steuer wurde festgestellt. In diesem Fall lag der gemessene Atemalkoholwert bei 1,54 Promille. Hier wurde der Führerschein beschlagnahmt. Darüber hinaus fertigten die Beamtinnen und Beamten vier Strafanzeigen. Zwei davon betrafen Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Eine weitere Strafanzeige richtete sich gegen einen Fahrzeugführer wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem wurde gegen den Fahrzeughalter eine Strafanzeige gefertigt, da er das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen hatte. Weitere Ordnungswidrigkeiten stellten die Einsatzkräfte unter anderem bei der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, wegen mangelhafter Bereifung sowie bei Verstößen gegen die Ladungssicherung fest. Insgesamt wurden fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen in diesen Bereichen gefertigt. Bei weiteren Kontrollen ahndeten die Beamtinnen und Beamten unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht, defekte Beleuchtung, die Nutzung von E-Scootern ohne Versicherungskennzeichen sowie die Mitnahme einer zweiten Person auf einem E-Scooter. Auch Radfahrende, die ohne Licht unterwegs waren, wurden festgestellt. Insgesamt wurden 15 Verwarnungsgelder erhoben.

Der Kontrolleinsatz fand zeitgleich in der StädteRegion Aachen sowie in den Kreisen Heinsberg, Euskirchen und Düren statt. Beteiligt waren neben deutschen Polizeibehörden auch Einsatzkräfte aus den Niederlanden und Belgien sowie weitere Behörden.

Die Planung und Durchführung gemeinsamer Einsätze gehört zu den Kernaufgaben der NeBeDeAgPol. Der Kontrolleinsatz ist ein Beispiel für diese Zusammenarbeit. Auch künftig sind weitere gemeinsame Schwerpunktkontrollen vorgesehen, um die Sicherheit in der Euregio Maas-Rhein nachhaltig zu stärken.