Stiftisches Gymnasium aus Düren wurde als Landessieger im 66. NRW-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ ausgezeichnet

Stiftisches Gymnasium - Begegnung mit Osteuropa

Schülerinnen Emilia Pütz (2. von rechts) und Friederike Wildner (rechts); Fotograf: Studio Wiegel, Münster


Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten, Gruppenleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, hat als Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen die diesjährigen 50 Preisträgerinnen und Preisträger im Haus der Stadt in Düren ausgezeichnet.

Mit einem Landessiegertitel wurden die Schülerinnen Emilia Pütz und Friederike Wildner der Klasse 8 c des Stiftischen Gymnasium aus Düren prämiert, die von ihrem Lehrer Markus Golz betreut wurden. Als Preis für die Wettbewerbsarbeit Begegnungen und Visionen: „Bauhaus ≠ Bauhaus oder: Wie wir leben wollen“, erhielten die Schülerinnen einen Geldpreis in Höhe von dreihundert Euro.

Der Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen „Begegnung mit Osteuropa“ findet zum 66. Mal statt. Das diesjährige Motto lautet „Europa – Zukunft braucht Geschichte“.

Der Wettbewerb ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden – motiviert durch die Neuordnung Europas und die damit verbundenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrerinnen und Lehrern aus Ost und West haben einander auch über die Teilnahme an diesem Wettbewerb kennengelernt und den europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.

„Mit dem Wettbewerb möchten wir junge Menschen dafür gewinnen, sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Aussiedlung auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext von Europa. Angesichts globaler Entwicklungen und spürbarer Veränderungen wächst die Gefahr, dass neue Mauern in den Köpfen der Menschen entstehen und man die geschichtlichen Ereignisse aus den Augen verliert. Die Zukunft Europas liegt in den Händen der jungen Menschen. Wir möchten mit diesem Wettbewerb erreichen, dass junge Menschen gemeinsame europäische Wurzeln entdecken und in eine gemeinschaftliche Zukunft starten“, führte Prof. Baumgarten in seiner Festansprache aus.

Neben 40 Preisträgerinnen und Preisträgern aus NRW ehrte Prof. Baumgarten auch zehn Delegationen aus Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Serbien, Slowakei sowie aus Ungarn. Am diesjährigen Wettbewerb haben sich 4.024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit 1.612 Beiträgen beteiligt. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert den Wettbewerb mit 130.000 € jährlich.

Im Rahmen der Preisverleihung gab Baumgarten den Startschuss für den neuen, 67. Schülerwettbewerb 2020 „Europa – da mache ich mit“. Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen und Ost- sowie Mitteleuropa ab dem Grundschulalter. Die neuen Projekte basieren auf den aktuellen Richtlinien für die verschiedenen Unterrichtsfächer und Schulformen und können daher direkt im Fachunterricht erarbeitet werden. Alle Schulen in NRW erhalten die neuen Wettbewerbsunterlagen und sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Weitere Informationen: www.schuelerwettbewerb.eu

*** Das Stiftische Gymnasium war bereits im Vorjahr in diesen Wettbewerb erfolgreich. ***