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SWD powervolleys Düren: Den eigenen Aufschlag finden

In der Situation hat Tobias Brand die Oberhand gegen Berlins Star-Zuspieler Sergej Grankin. Foto: powervolleys


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Der jüngste Gegner ist auch der nächste: In der Volleyball Bundesliga treffen die SWD powervolleys Düren auf den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys, der sich auch Pokalsieger nennen kann. Und zwar seit dem jüngsten Treffen, dem Pokalfinale in Mannheim, dass die BR Volleys 3:0 gegen Düren gewinnen konnten. Jetzt geht in der Bundesliga um Punkte, wenn beide Teams sich am Dienstag ab 18.30 Uhr in der Arena Kreis Düren wiedersehen. Sport 1 überträgt die Partie live.

Aufschlag in Arbeit

Berlin ist das denkbar schwerste Los. In der Bundesliga ist der Meister ungeschlagen und der Konkurrenz weit enteilt. Auch das Pokalfinale war eine Machtdemonstration. „Wir können an den überragenden Qualitäten der Berliner nichts ändern“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter. „Aber wir können an unserem Spiel etwas ändern.“ Das haben die SWD powervolleys vor. Seit Wochen sucht das Team im Aufschlag seine Form. Der Druck, den Düren auf die Gegner ausüben will, konnte zuletzt nicht aufgebaut werden. „Aber wir arbeiten daran. Sehr hart und sehr professionell“, sagt Falter. Der Aufschlag wird benötigt in den verbleibenden fünf Spielen vor dem Start der Playoffs. Aktuell ist Düren Achter und braucht dringend Punkte, um die Endrunde zu sichern.

Drei Spieler fallen aus

Der Aufschlag war zuletzt das wichtigste Thema im Training. Mit freiwilligen Sondereinheiten arbeitet das Team daran, seine Stärke wiederzufinden. „Motorisch und technisch ist alles da. Wir brauchen jetzt im Kopf das eine Spiel, das uns zeigt, wie stark wir aufschlagen können“, beschreibt Falter den Stand der Suche. Nicht mitsuchen können aktuell Niklas Seppänen, Blair Bann und Lukas Maase. Alle drei stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Also setzen zehn Spieler alles daran, wieder den erhofften Aufschlagdruck aufbauen zu können. Sollte das gelingen, dann bleibt immer noch die große Frage, ob das reicht, um Berlin in Bedrängnis zu bringen. Auf den Versuch wollen es die SWD powervolleys ankommen lassen.

 

In der Situation hat Tobias Brand die Oberhand gegen Berlins Star-Zuspieler Sergej Grankin. Foto: powervolleys