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SWD powervolleys Düren: Bittere Niederlage gegen Friedrichshafen

Geschlossener VfB-Block, aber Dürens Dimitrios Mouchlias findet trotzdem oft eine gute Lösung. Foto: powervolleys


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In der Volleyball Bundesliga verlieren die SWD powervolleys Düren ihr Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen mit 1:3. 18:25, 25:19, 19:25, 23:25 lauten die Satzergebnisse einer am Ende sehr hitzigen Partie. Damit hat Düren kaum noch Chancen, vor den Playoffs noch höher als Platz fünf in der Tabelle zu klettern. „Uns hat vor allem im Aufschlag die Konstanz gefehlt. Zu häufig hatten wir da gute Momente, auf die oft Fehler gefolgt sind“, analysierte Trainer Tomas Kocian-Falkenbach nach dem, Spiel. „Im zweiten Satz lief das besser. Da haben wir gesehen, was möglich ist. Aber das Niveau konnten wir nicht halten.“ Der VfB dagegen schon. Deren Trainer Mark Lebedew zeigte sich vor allem mit dem druckvollen Aufschlagspiel seines Teams zufrieden.

Friedrichshafen am Drücker

Bei zwei wichtigen A-Elementen ist der VfB im ersten Satz klar besser: Die Angriffe der Gäste sitzen, im Gegensatz zu denen der Dürener: 8:11 heißt es nach in Summe drei Dürener Angriffen, die das Feld allesamt knapp verfehlen. Auf 14:16 kommt Düren mit einem Ass von Dimitrios Mouchlias noch einmal heran. Danach schlagen die Häfler mit einem anderen A zu, dem Aufschlag. Masso erhöht mit einem sehenswerten Ass auf 20:16 für den VfB. Und dann macht Jackson Young mit drei Wirkungstreffern von der Aufschlaglinie den Satz mit 25:18 zu.

Geschlossener VfB-Block, aber Dürens Dimitrios Mouchlias findet trotzdem oft eine gute Lösung. Foto: powervolleys

Die Partie kippt

Danach kippt das Spiel drastisch, denn Düren ist plötzlich nicht nur in jedem A besser, nämlich in Annahme, Aufschlag, Abwehr und Angriff, sondern auch im B wie Block. Luuc van der Ent meldet Düren mit einem krachenden Einerblock gegen Masso zum 2:1 in der Partie an. Friedrichshafen produziert Fehler, van der Ent bremst zunächst einen gegnerischen Angriff mit einer Blockberührung, um den Ball anschließend zum 7:3 selbst zu versenken. Peter Spulak stellt mit dem nächsten sehenswerten Block auf 12:5 und zum 17:9 ist wieder van der Ent im Block zur Stelle. In der Zwischenzeit findet Frixos Kotsakis clevere Lösungen aus schweren Angriffssituationen. Ab dem 18:9 verliert Düren allerdings die Spannung. Einige leichte Angriffsfehler und Probleme in der Annahme summieren sich schnell als Häfler Punkte. Über 16:23 kommt der Gast auf 20:24 heran, bis Kotsakis den Satz mit einem guten Angriff nach Hause bringt.

Der VfB kommt zurück

Zwar konnte der VfB sich in Satz zwei nicht mehr für seine späte Aufholjagd belohnen. Trotzdem ist der Gast in der Folge wieder zurück in der Partie. Zu Beginn von Satz drei gelingt es Friedrichshafen, den Dürener Ansturm zu bremsen. Zweimal sind sie im Block zur Stelle. Und als Young seine nächsten zwei Asse serviert, ist der Gast mit 15:11 auf Kurs. Düren verkürztemit einem schönen Gegenangriff über Spulak noch einmal auf 16:18. Enger wird es nicht, weil zuerst Michal Superlak und dann wieder Young mit ihren Service punkten können. Beim 24:18 für den Gast sind die Verhältnisse in Satz drei geklärt.

Hitziges Ende

Die Gäste machen da weiter, wo sie aufgehört hatten. Zum 5:3 serviert Young mit dem Aufschlag einen Abschuss und legt direkt zum 6:3 nach. Aber Düren kommt mit guter Abwehr und Gegenangriffen von Ernastowicz zurück. Jetzt leistet sich der Gast einige Angriffsfehler und plötzlich führt Düren 14:12. Die Partie wogt jetzt mit wechselnden Führungen und dem einen oder anderem Wortgefecht unter dem Netz hin und her. Am Ende ist es Düren, dem der eine Angriffsfehler zu viel unterläuft, was die 24:22-Führung für die Gäste bedeutet. Den kleinsten aller Vorsprünge bringt Friedrichshafen über die Runden.
Nach dem, Spiel wird es noch einmal unruhig aufgrund von Meinungsverschiedenheiten auf dem Feld, die das Schiedsgericht jeweils mit einer roten Karte gegen beide Teams bestraft.