Fahndungs- und Kontrolltag im Kreis Düren

Anhalteposten Quelle: (ots/Polizei Düren)


Am Dienstag (26.11.2019) führte die Polizei des Kreises Düren Kontrollen durch. Im Rahmen der Aachener Erklärung beteiligte sich die Kreispolizeibehörde erneut an den Kontrollen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Hauptunfallursachen.

An verschiedenen Kontrollstellen wurden zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr 94 Fahrzeuge samt Insassen überprüft. Aufgefallen ist dabei ein 39-jähriger Autofahrer aus Jülich, der augenscheinlich unter Drogeneinfluss sein Fahrzeug führte. Ein Vortest bestätigte diesen Verdacht. Die Entnahme einer Blutprobe auf der Polizeiwache in Düren war die logische Konsequenz. Zudem lag ein besonderes Augenmerk auf der Kontrolle von Kleintransportern. Hier wurde sechs Mal die Ladungssicherung beanstandet sowie zwei Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt. Ein Autofahrer war mit dem Vorwurf, während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzt zu haben, überhaupt nicht einverstanden. Er war derart aufbrausend, dass er sein Telefon gegen sein Auto warf. Die kontrollierenden Beamten konnten den Mann jedoch verbal beruhigen. An der Fertigung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige änderte dies aber nichts. Sieben weitere Fahrzeugführer erwarten ebenfalls ein Bußgeld wegen des gleichen Verstoßes. Sie nahmen dies jedoch wesentlich gelassener auf. Erfreulich war, dass nur zwei Autofahrer auf den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt verzichteten. Zeitgleich fahnden im Bereich der L 366 (Titz) Geschwindigkeitskontrollen statt. Dabei wurden 87 Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Die Auswertung der Messungen dauert an. Die Polizei des Kreises Düren wird sich auch zukünftig an derartigen Kontrolltagen beteiligen, um den Druck auf reisende Tätergruppen aufrecht zu halten und die Hauptunfallursachen zu bekämpfen.

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