Vier Polizisten bei Widerstand verletzt

Symbolbild Notarzt Düren (Foto: Frank Reiermann)


In der Nacht von Montag auf Dienstag randalierte ein 41-Jähriger unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehender Mann aus Linnich und verletzte vier Polizisten.

Gegen 02:00 Uhr rief eine verängstigte Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Rurdorfer Straße die Polizei. Sie gab an, ihr Mitbewohner randaliere im Hausflur und schmeiße mit Gegenständen um sich. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie unvermittelt durch den randalierenden 41-Jährigen angegriffen. Er schlug mit Stöcken nach den Einsatzkräften und verbarrikadierte sich im Hausflur mit diversem Mobiliar. Der Einsatz von Reizgas zeigte bei dem offensichtlich unter Betäubungsmittel stehenden Mann keine Wirkung. Erst mit etlichen Verstärkungskräften und unter zur Hilfenahme von Schutzschilden gelang es den Einsatzkräften durch das Treppenhaus zum Randalierer vorzudringen. Dieser warf weiterhin mit Haushaltsgegenständen um sich und versuchte sich mit aller Gewalt den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Nachdem er schließlich zu Boden gebracht und fixiert werden konnte, beruhigte er sich erst, nachdem ihm ein hinzugerufener Notarzt Beruhigungsmittel verabreichte. Der Randalierer wurde daraufhin in ein Krankenhaus und später in die Psychiatrie eingewiesen. Bei dem Einsatz wurden vier Polizeibeamte verletzt, eine Beamtin war nicht mehr dienstfähig und wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits in der Wohnung Betäubungsmittel konsumiert hatte und anschließend Einrichtungsgegenstände anzündete. Ein Wohnungsbrand konnte durch schnelles Eingreifen der Mitbewohnerin jedoch verhindert werden.