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Seniorin betrogen

Symbolbild Polizei Düren (Foto: Markus Schnitzler)


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Eine 82-Jährige aus Düren wurde gestern Nachmittag (21.02.2023) Opfer eines Betruges. Die Täter erbeuteten einen fünfstelligen Geldbetrag sowie Schmuck.

Gegen 14:00 Uhr erhielt die Dürenerin einen Anruf, in dem der vermeintliche Enkel der Seniorin ihr weinend mitteilte, dass er in einen Autounfall verwickelt sei und nun in Haft müsse.

Dann meldete sich eine weitere männliche Person, die sich als Polizist ausgab. Dieser, wie sich später herausstellte, falsche Polizist teilte der 82-Jährigen mit, dass sie die Haft des Enkels nur unter Zahlung einer fünfstelligen Kaution abwenden könnte.

Die Dame suchte Schmuck zusammen und übergab diesen einer männlichen Person, welche gegen 15:00 Uhr an ihrer Haustür klingelte.

Nach Prüfung des Schmucks wurde die 82-Jährige aufgefordert Bargeld abzuheben.

Sie begab sich zu ihrer Bank in Düren und hob die geforderte Summe ab. Hiernach brachte sie das Geld nach Köln und übergab es an die gleiche Person, die schon den Schmuck an ihrer Haustür abholte.

Die Person kann wie folgt beschrieben werden:

– männlich – deutsch – 3-Tage-Bart – dunkle, leicht gelockte Haare – normale Statur – ca. 170 cm groß – heller Pullover – blaue Jeans

Die Kriminalpolizei rät:

– Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. – Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. – Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen. – Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.