Ihre Anzeige hier? Jetzt informieren

SWD powervolleys Düren: Mannschaft der Stunde zu Gast

Erik Röhrs und die SWD powervolleys wollen sich gegen den VfB Friedrichshafen behaupten. Foto: powervolleys


Ihre Anzeige hier? Jetzt informieren

Erik Röhrs und die SWD powervolleys wollen sich gegen den VfB Friedrichshafen behaupten. Foto: powervolleys

Ein dicker Brocken ist am zweiten Spieltag der Zwischenrunde in der Volleyball Bundesliga in Düren zu Gast: Am Sonntag ab 15 Uhr empfangen die SWD powervolleys Düren den Pokalfinalisten VfB Friedrichshafen. Die Partie wird live im Bounce House auf www.spontent.tv übertragen. Die Vorberichterstattung beginnt nach 14 Uhr. Die Bedeutung der Partie wird mit Blick auf die Zwischenrunden-Tabelle sichtbar: Der VfB ist Dritter und hat eine Partie mehr absolviert als Düren auf Rang vier. Beide Teams wollen nach oben klettern.

Team der Stunde vom Bodensee

Der nächste Gegner ist das Team der Stunde, weil er die erste deutsche Mannschaft ist, die den Meister Berlin Recycling Volleys seit März 2021 geschlagen hat. Damals war es Düren im Halbfinale der vergangenen Saison. Jetzt die Häfler in einer enorm wichtigen Partie: Am Mittwoch haben sie das Pokal-Halbfinale gegen die BR Volleys mit 3:2 gewonnen und stehen im Finale. „Wenn du gewinnst, hast du immer Selbstvertrauen. Wenn du große Spiele gewinnst, dann hast du großes Selbstvertrauen“, sagt Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz.
Nach schwierigem Start in die Saison hat das Team vom Bodensee in die Spur gefunden. „Sie spielen jetzt ihre Stärken aus und sind nur schwer zu schlagen“, sagt Dürens Trainer. Die Stärken sind unter anderem die Größe und Physis der Mannschaft, ein druckvolles Aufschlagspiel und viel Kraft im Angriff. Der deutsche Nationalspieler Simon Hirsch und der junge Argentinier Luciano Vincentin übernehmen im Angriff viel Verantwortung. Mit zunehmenden Erfolg. „Wir werden nicht versuchen, den VfB mit seinem Waffen zu schlagen, sondern mit unseren“, sagt Murczkiewicz. Die sind ebenfalls ein starker Aufschlag, und die Abwehr. Die funktioniert um so besser, je mehr es gelingt, den Gegner mit guten Aufschlägen zu bearbeiten.

Kampf auf Augenhöhe

Die jüngsten beiden Vergleiche hat der VfB gewonnen. „Das hatte nicht nur mit dem für uns schwierigen Spielplan zu tun“, macht Murczkiewicz klar. „Der VfB hat in den zwei Spielen viel richtig gemacht. Sie haben aggressiver gespielt und besser aufgeschlagen“, sagt der Trainer. Da müsse sein Team gegenhalten. „Wir kommen diesmal aus einer besseren Situation in dieses Spiel. Wir sind ausgeruhter und auf den Punkt vorbereitet. Ich erwarte einen harten Kampf auf Augenhöhe“, formuliert Murczkiewicz seine Prognose. Dafür hat er zwölf fitte Spieler zur Verfügung. Mittelblocker Tim Broshog und Libero Moritz Eckardt fallen weiterhin aus.