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Alexander Zverev: „Das Wichtigste ist die Leidenschaft, ohne die geht nichts“

Alexander Zverev 2011 als Sieger beim U14-Turnier

Foto: Thomas Klein, Tennis Jüngsten Cup


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2011 hat Alexander Zverev die Internationalen Deutschen Tennismeisterschaften U14 gewonnen, die damals noch „Jüngsten Cup“ hießen und nicht im Kreis Düren, sondern auf der Anlage von Rot-Weiss Köln ausgetragen wurden. Das Turnier war damals wie heute eines der bedeutendsten Jugend-Sandplatzturniere der Welt. Am 7. Juni hat der mittlerweile 29-Jährige mit seinem Sieg bei den French Open deutsche Tennis-Geschichte geschrieben. Nach Boris Becker und Michael Stich ist er der dritte Deutsche, der ein
Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte.

Im Interview blickt „Sascha“ wenige Wochen vor dem Turnier in Düren, das vom 25. Juli bis zum 1. August ausgetragen wird, 15 Jahre zurück.

Können Sie sich noch an den „Jüngsten Cup“ erinnern und welche Bedeutung hatte der Sieg für Sie zum damaligen Zeitpunkt?

„Natürlich erinnere ich mich. Es war und ist ein wichtiges Turnier für diese Altersklasse. Die Teilnehmer kamen aus vielen Ländern und man konnte sich mit allen messen. Es hat auch richtig viel Spaß gemacht, man hatte nach dem Turnier viele neue Freunde. Mit einigen bin ich immer noch befreundet.“

Die Veranstalter des Turniers nennen es gerne das „Roland Garros für Talente“. Würden Sie diese Aussage unterschreiben?

„Ich hatte das Glück und Vergnügen, beide Turniere gewinnen zu dürfen. Es ist ein sehr großes und wichtiges Turnier und man könnte es mit Roland Garros vergleichen.“

Viele der Teilnehmer in Düren träumen von einer Karriere, wie Sie sie hingelegt haben. Was würden Sie mit dem Wissen von heute den besten 14-Jährigen der Welt mit auf den Weg geben?

„Das Wichtigste ist Leidenschaft, ohne die geht nichts. Wenn man Leidenschaft hat, dann wird Arbeit zum Vergnügen und Disziplin kommt von alleine. Man darf nie den Spaß verlieren.“

Warum sollten Zuschauerinnen und Zuschauer zum Turnier nach Düren kommen?

„Es sind die besten Kinder der Welt, es gibt tolles Tennis zu sehen und vielleicht entdeckt man dort wieder einen zukünftigen Grand Slam Sieger.“

Quelle: Tennisverband Mittelrhein