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JuLis Kreisverband Düren fordert politische Konsequenzen nach dem Bürgerentscheid

Philipp Klose Kreisvorsitzender der JuLis Kreis Düren


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Das Ergebnis des Bürgerentscheids ist eindeutig. Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Düren haben sich mit 83 % für die Beibehaltung des Kreisnamens entscheiden. Dazu erklärt Philipp J. Klose, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) Düren:

“Nach dem Ergebnis des Bürgerentscheides steht für uns Junge Liberale im Kreis Düren fest, dass politische Konsequenzen folgen müssen und der Landrat die politische Verantwortung für dieses Ergebnis trägt.

Das heutige Resultat hat ganz klar gezeigt, dass die Menschen im Kreis Düren die Gutsherren-Politik von Landrat Wolfgang Spelthahn und seiner schwarz-grünen Koalition leid sind. Unsere Region – und insbesondere der Kreis Düren – steht vor den größten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Strukturwandel verlangt eine nach vorne gerichtete zukunftsorientierte Politik und nicht einen Landrat, der Projekte nach der größtmöglichen PR für die eigene Person angeht.

Sei es der Schifffahrtskanal zwischen dem Indesee und dem Hambachsee oder eben die jetzige Abstimmung zur Kreisumbenennung. Eine einseitige Idee, die vom Landrat fokussiert und dann auf Biegen und Brechen ohne Diskussion durch den Kreistag gebracht wurde. Dabei unterstützt von seiner schwarz-grünen Koalition, die sich auch die Frage stellen muss, in welche Richtung sie den Kreis Düren eigentlich führen möchte. Oder ob es nicht sinnvoller wäre, mit der Opposition zusammenzuarbeiten, statt ebenfalls auf Gedeih und Verderb Vorhaben durchzudrücken – z.B. Stichwort „Stiftung Hambacher Forst”.

Der Strukturwandel verlangt allen Beteiligten einen gemeinsamen Kraftakt ab und dazu zählt eben insbesondere, die Menschen in unserem Kreis Düren mitzunehmen – durch möglichst viel Bürgerbeteiligung statt Hinterzimmer-Mentalität und Pressefoto-Jagd.

Unser Kreis Düren, wie er nun weiter heißen darf, steht vor großen Herausforderungen; diese müssen angepackt und erfolgreich bewältigt werden. Aber dies ist nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und nicht Einzelne ihr persönliches Interesse über das der Bevölkerung stellen.”