Es wird heiß in Düren: Am Sonntag steigt das Rückspiel im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Foto: jd-photoart.de
Es wird ein besonderer Abend: So viel steht schon jetzt fest, wenn die SWD powervolleys Düren im Rückspiel des Halbfinales um die deutsche Volleyball-Meisterschaft die SVG Lüneburg empfangen. Das Spiel, das am Sonntag um 18 Uhr in der Arena Kreis Düren beginnt, war schon in der vergangenen Woche ausverkauft, kurz nachdem die Tickets freigeschaltet worden waren und so schnell wie noch nie. Dyn überträgt den heißesten Volleyball-Tanz des Jahres in Düren live.
Lust auf Lüneburg
Der Druck lastet im Rückspiel auf den Hausherren. Daraus macht Trainer Christophe Achten keinen Hehl. Verliert Düren nach der ersten Partie in Lüneburg eine Woche zuvor auch das Rückspiel, dann scheidet das Team im Halbfinale aus. „Wir haben große Lust, noch einmal nach Lüneburg zu fahren“, sagt Christophe Achten. Im Fall eines Dürener Sieges fände das Entscheidungsspiel am Wochenende darauf beim Favoriten und Pokalsieger statt.
Das Verletzungspech bleibt
Mit welcher Aufstellung die SWD powervolleys das Aus verhindern wollen, ist immer noch nicht absehbar. Denn das Verletzungspech ist geblieben. Bei Zac Hutcheson steht fest, dass er aufgrund einer Fußverletzung in dieser Saison nicht mehr eingreifen kann. Gerade versuchen die SWD powervolleys, ihren Leistungsträger Robin Baghdady fit zu machen. Der Außenangreifer hat muskuläre Probleme im Rücken, die ihn seit mehr als zwei Wochen zum Zuschauen verdammen. „Wir wissen wahrscheinlich erst am Spieltag, ob er dabei sein kann“, erklärt der Trainer. Beide verletzten Spieler, sowie der langzeitverletzte Nico Wegner sind Außenangreifer. Für den Fall, dass Robin Baghdady nicht zurückkehrt, bleibt mit Ryan Poole nur ein etatmäßiger Außenangreifer für zwei Positionen auf dem Feld. Das bedeutet, dass erneut ein Platz auf dem Feld mit einem fachfremden Spieler besetzt werden müsste. „Wir arbeiten an neuen Möglichkeiten, um Lüneburg gefährlich zu werden. Sei es mit Robin, sei es ohne ihn“, beschreibt Christophe Achten, der mit Entschlossenheit in der Stimme hinzufügt: „Eins ist sicher: Wir werden aus der Niederlage im Hinspiel (0:3) lernen und wir werden Lüneburg nichts schenken, sondern mit allem kämpfen, was wir haben.“
„Bereit für den heißen Tanz“
Was die SWD powervolleys besser kontrollieren wollen sind ihre Chancen im Gegenangriff. Die sind gegen ein Spitzenteam wie Lüneburg selten. Aber wenn, dann müssen sie genutzt werden. Das hat im Hinspiel nicht gut funktioniert. „Wir müssen natürlich auch sagen, dass wir mit unserer ersatzgeschwächten Mannschaft einen schweren Stand haben, wenn Lüneburg so spielt wie in den ersten zwei Sätzen im Europapokal“, erkennt der Dürener Trainer das starke Niveau der SVG an. Zwar verloren die Lüneburger das erste von zwei Finalspielen des CEV-Cups gegen das italienische Weltklasse-Team aus Piacenza mit 0:3. Allerdings war Lüneburg zwei Sätze lang auf Augenhöhe. „Wir konzentrieren uns auf uns und setzen auf die Unterstützung unserer großartigen Fans. Trotz der schwierigen Umstände sind alle Spieler gerade hoch motiviert und optimistisch. Wir sind bereit für den heißen Tanz“, sagt Christophe Achten.










Es wird heiß in Düren: Am Sonntag steigt das Rückspiel im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Foto: jd-photoart.de